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Allgemeines
Unsere Zeit-Systeme empfangen die Signale des DCF77 Langwellensenders der in Mainflingen bei Frankfurt steht. Dieser Sender ist für die Verbreitung der Mitteleuropäischen Zeit MEZ, bzw. Sommerzeit MESZ zuständig.
Der Sender wird durch ein Atomnormal gesteuert, also einer Uhr, die Schwingungen von Cäsium Atomen (9'129.631770 MHz) misst und weist auf 300'000 Jahre nur gerade 1 Sekunde Gangabweichung auf. Dieses Cäsiumnormal befindet sich bei der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Der DCF77 sendet auf einer Langwellenfrequenz von 77,5 kHz mit einer hochkonstanten Trägerfrequenz (1x10-13).
Die Zeitinformationen werden nicht als Fremdfrequenz aufmoduliert sondern der Pegel der 77,5 kHz-Senderfrequenz wird rhythmisch angehoben und abgesenkt. Pünktlich zu jeder vollen Sekunde erfolgt eine Pegelabsenkung auf 25% für 100ms oder 200ms. Ein 100ms langes Signal symbolisiert eine logische "0", ein 200ms langes Signal eine logische "1". Pro Minute werden somit 60 Bit übertragen, was einer 18-stelligen Dezimalzahl entspricht. Aus diesem großen Datensatz resultiert das Übertragungsvolumen, das neben der Zeit auch das Datum, den Zeitstatus (Sommer-/Winterzeit) sowie Prüfbits enthält. Die Synchronisation erfolgt durch den Wegfall der Signalabsenkung in der 59. Sekunde.
Durch diese Funksynchronisation ist ein Stellen oder Richten des Uhren-Systems nicht notwendig. Zeitumstellungen zwischen Sommer-/Winterzeit sowie das Einfügen von Schaltsekunden und Tagen erfolgen automatisch. Eventuelle Empfangsstörungen (z.B. durch Gewitter) werden bei unseren Uhren von der integrierten Quarzuhr überbrückt.
Generell ist darauf zu achten, dass das Empfänger-Modul optimal platziert ist. Es sollte quer zur Richtung Sender ausgerichtet sein und einen Mindestabstand von ca. 2m von Rechnern, Bildschirmen und Leuchtstoffröhren sowie ca. 20cm von Stahlträgern, Metallplatten usw. aufweisen.
Der Empfang der Uhrzeit ist gebührenfrei und nicht anmeldepflichtig. Die Uhren-Systeme werden im Rahmen der Produktpflege ständig modifiziert und somit hard- und softwareseitig immer auf den neusten Stand der Technik gebracht. Der Empfang der Uhrzeit ist gebührenfrei und nicht anmeldepflichtig.
Die Technik
DCF 77 ist die Technik, mit der entsprechende Uhren über Funk mit der Mitteleuropäischen Uhrzeit versorgt werden. Der DCF 77-Langwellensender steht in Mainflingen bei Frankfurt. Der Sender wird durch die Atomuhr (Atomnormal) in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig gesteuert. Diese Uhr misst die Schwingungen von Cäsium-Atomen (9'129.631770 MHz). Dabei entsteht eine Gangabweichung von nur einer Sekunde in 300.000 Jahren.
Der DCF 77-Sender sendet auf einer Langwellenfrequenz von 77,5 kHz mit einer konstanten Trägerfrequenz (1 * 10 -13). Um die Zeitinformationen zu übertragen, wird der Pegel der 77,5 kHz-Sendefrequenz angehoben bzw. abgesenkt. Zu jeder vollen Sekunde wird der Pegel auf 25% für 100 ms ( für logisch 0 ) oder für 200 ms ( für logisch 1 ) abgesenkt. Pro Minute werden so 60 Bit übertragen, was einer 18-stelligen Dezimalzahl entspricht. In diesem Datensatz lässt sich die Uhrzeit, das Datum, Sommer-/Winterzeit sowie Prüfbits auslesen. Die Synchronisation erfolgt durch den Wegfall der Absenkung in der 59. Sekunde.
Reichweite
Die nachfolgende Grafik veranschaulicht den Aktionsradius des DCF77 Zeitzeichensenders. Dieser Reichweitenbereich ist als theoretischen Wert zu verstehen, sind doch örtliche Gegebenheiten (Topographie) sowie starke Störquellen (z.B. Industriegebiete) maßgeblich entscheidend über einen optimalen Empfang des Zeitzeichensignals.

Reichweite:
1500Km Radius
um Mainflingen bei Frankfurt